Das sagen unsere Teilnehmer, Partner und Eltern…

Bevor ich mein Auslandsjahr begonnen habe, habe ich mich immer gefragt, wie es wohl sein wird. Wie ist es in England zu leben? Wie ist meine Gastfamilie? Wie ist Schule in England? Werde ich Freunde finden? Wie ist es, in einem anderen Land weg von zu Hause zu leben? Das waren alles Fragen, die mir ständig durch den Kopf gingen und mir irgendwie auch Angst machten, obwohl ich es ja wollte und mich selbst dazu entschieden habe ein Auslandsjahr zu machen.
Und jetzt sitze ich hier nach 6 Monaten im Zimmer bei meiner Gastfamilie, war heute Vormittag in der Schule und werde mich am Wochenende mit meinen Freunden treffen und es fühlt sich total normal an. Ich genieße meine Zeit und bin so glücklich, dass ich mich dazu entschieden habe. Natürlich gab und gibt es Höhen und Tiefen. Am Anfang ist alles ganz neu und aufregend und man weiß gar nicht, ob man sich freuen soll, weil es endlich losgeht, oder ob man traurig sein soll, dass man weg von zu Hause ist.

Als ich bei meiner Gastfamilie ankam, wurde ich sehr herzlich empfangen. Ich habe ein wunderschönes Zimmer und alles war super. Aber schon am ersten Abend kam der erste „Tiefpunkt“, weil mir das Essen nicht geschmeckt hat. Am Anfang kommt einem das vor wie ein riesiges Problem, aber sobald man den Mund aufmacht und sich mit der Gastfamilie unterhält, merkt man, dass es für alles eine Lösung gibt und schnell haben wir unsere Routine gefunden. Heute gibt es jeden Abend Essern, das mir schmeckt und wenn meine Gasteltern etwas essen, was ich nicht mag, steht für mich eine Alternative bereit. Dann kam der erste Schultag und ich war total aufgeregt, aber auch hier habe ich schnell gemerkt wie freundlich die Engländer sind und schon am ersten Tag habe ich total nette Leute kennengelernt. Ich habe gemerkt, dass Offenheit das Wichtigste des ganzen Auslandsjahres ist und nach 6 Monaten kann ich sagen, dass ich mir meinen eigenen Freundeskreis aufgebaut habe und ich mich mehr als wohl an meiner englischen Schule fühle. Ich habe Freunde fürs Leben gefunden, von denen mich ein paar sogar im Sommer in Berlin besuchen werden. Auch der Unterricht hat mir selten Schwierigkeiten bereitet und wenn es mal Problemen gab, war immer jemand da, der mir helfen konnte.
Ich habe eine nette Gastfamilie und wenn ich mir auch manchmal wünschen würde, dass manche Dinge anders wären, habe ich gelernt damit umzugehen. Letzens habe ich meine Freundin gefragt, ob sie findet, dass sich mein Englisch verbessert hat und da meinte sie nur: „Yes definitely, you don’t make any mistakes anymore!“.
Ich kann definitiv sagen, dass dieses Auslandsjahr eines der aufregendsten, spannendsten und erlebnisreichsten Jahre meines Lebens ist. Ich bin super glücklich, dass ich mich dazu entschieden habe und kann es nur weiterempfehlen. Ich habe gelernt, dass alle meine Ängste unbegründet waren und ich bin mehr als glücklich, dass ich über meinen eigenen Schatten gesprungen bin und den Mut hatte, es durchzuziehen.
Ich nehme aus diesem Jahr so viele neue Freundschaften mit und merke selbst, dass ich noch offener, selbstbewusster und selbstständiger geworden bin.
Fine

Ein Jahr im Ausland zu verbringen klang für mich in den letzten paar Jahren immer reizender. Mein Abitur rückte immer näher und somit auch die Frage: „Was mache ich nach meinem Abschluss?“. Ich war unschlüssig was ich machen wollte. Also warum nicht jetzt ein Auslandsjahr machen? Perfektes Timing? Für mich definitiv.
Also habe ich mich umgeschaut. Ich habe mich informiert über Work and Travel, Au Pair und Praktika im Ausland.  Eigentlich war mein Traum immer ein Jahr an einer High-School zu verbringen, aber ich dachte das ginge nicht mehr nach meinem Abschluss. Zum Glück bin ich dann aber auf Xplore gestoßen. Schule nach der Schule klingt zwar am Anfang erstmal komisch. Alle wollen eigentlich nur raus aus der Schule. Je mehr ich allerdings darüber nachdachte, desto besser klang es.
Ich musste mir keine Sorgen machen, dass ich Mathe, Physik und Chemie nehmen muss.

Ich konnte neue und für mich interessante Fächer wählen. Zum Beispiel hatte ich im ersten Semester die Möglichkeit Yoga und Drama auszuprobieren. Zurzeit habe ich Law, was man nie in Deutschland sehen würde. Ja klar muss ich hier auch für die Schule lernen, jedoch ist das völlig anders. Schon etwas entspannter.
Zudem lebe ich in einer super netten Gastfamilie. Ich habe zwei Gastgeschwister. Eine weitere Austauschülerin kam aus Japan. Als sie nach einem Jahr leider wieder zurückkehren musste, hat meine Gastfamilie eine weitere Gastschwester aus Brasilien aufgenommen. Es wird wirklich viel mit uns unternommen, wie zum Beispiel Ski fahren, im Sommer den Tag am See verbringen, Familie treffen, traditionelles Weihnachten/ Thanksgiving/ Ostern erleben usw. . Wir sind wirklich ein Teil der Familie. Durch dieses Umfeld hat sich mein English sichtlich verbessert. Überall wo ich war habe ich English gehört: in meiner Gastfamilie, die uns sehr mit einbezieht und auch viel von uns (und unserem Land) wissen will, im Unterricht (der ja natürlich auf English ist) und wenn ich mit Freunden rede.
Während dieser Zeit ist Xplore natürlich immer noch für mich da. Ich bekomme Informationen, wenn es was Neues gibt, es wurde gefragt wie es uns denn so geht und natürlich kann ich mich immer mit Fragen an Xplore wenden. Das ganze Team ist einfach super nett und freundlich zu einem. Das alles vom ersten Augenblick!
Ich genieße meine Zeit hier und es gab noch keinen Tag wo ich meine Entscheidung bereut habe. Ich habe noch vier weitere Monate und ich weiß gar nicht wo die erste sechs Monate geblieben sind. Die Zeit vergeht einfach so schnell, wenn man sein Auslandsjahr genießt. Ich freue mich was noch auf mich zukommen wird. Jedoch gibt es eine Sache die ich wahrscheinlich nicht mit offenen Armen empfangen werde: der Zeitpunkt des Abschieds. Aber bis dahin gibt es noch viel zu erleben!
Grüße aus Kanada
Celine ​

Nachdem mein großer Bruder aus seinem Jahr Work & Travel in Australien wieder gekommen war, hatte auch mich das Fieber gepackt ein Jahr im Ausland zu verbringen! Nach einiger Recherche hatten es mir die spanischsprachigen Länder angetan. Viele Organisationen haben mir dann auf einer Messe Argentinien empfohlen, unter diesen war auch Xplore.
Nach Gesprächen mit unterschiedlichen Organisationen habe ich mich für Xplore entschieden, weil ich dort beim Treffen schon eine klare Idee vom Austausch in Argentinien bekommen habe. Ich wurde gut beraten und auch über mögliche Schwierigkeiten mit dem Auslandsjahr aufgeklärt und nicht nur über die Gründe, die für das Auslandsjahr sprechen.

Während der Bewerbungsphase wurden meine Familie und ich gut von Xplore unterstützt. Nach einem Vorbereitungstreffen war es dann endlich so weit: wir flogen in der Gruppe, die ich schon aus dem Vorbereitungsworkshop kannte, nach Argentinien ab.
In Argentinien angekommen, wurden wir am Flughafen von der Partnerorganisation begrüßt und abgeholt und lernten die anderen deutschen Austauschschüler kennen. Die erste Woche in Argentinien haben wir alle zusammen zur Vorbereitung in einem Hotel verbracht. Hier hatten wir vor allem Spanischunterricht, der auf unser jeweiliges Level angepasst war. Auch wurden wir mit den Besonderheiten des Landes und der Kultur vertraut gemacht. Wir haben lokales Essen (Empanadas) probiert und konnten uns akklimatisieren. Nach dieser ersten Woche wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien in Empfang genommen und man gab sein Bestes um sich zu verständigen, auch wenn das Spanisch zunächst noch hakte. In den nächsten zwei Wochen hatten wir weiterhin Spanischunterricht und Zeit uns in den Familien einzufinden, erst dann begann die Schule.
Der erste Tag in der Schule war unglaublich: ich wurde von Leuten umringt und wurde auf Spanisch gelöchert und verstand natürlich erstmal gar nichts und war etwas eingeschüchtert. Das verging aber sehr schnell, meine Klasse hat mich liebevoll aufgenommen und integriert und es wurden die wenigen Englischkenntnisse aus dem Unterricht zusammengekratzt um sich mit mir zu unterhalten und mich zu unterstützen. Schnell hatte ich Freunde gefunden und konnte das Jahr genießen.
Während des Jahres gab es verschiedene Reisen, um nicht nur die zweitgrößte Stadt Cordoba, in der wir alle untergebracht waren, kennenzulernen, sondern auch die Hauptstadt Buenos Aires, den Norden in Salta, und mit Puerto Madrin den Süden zu erleben. Auf diesen Reisen und bei regelmäßigen Treffen mit der Organisation konnte man sich gut austauschen und Erfahrungen teilen. Jeder hat hier den gleichen Eindruck gehabt: die Argentinier sind unheimlich offene, liebevolle Menschen, die einem den Aufenthalt versüßen und auch immer versuchen einen zu unterstützen. Wenn die Kommunikation mal nicht klappt, machen sie es mit einem Lachen wett und tun ihr Bestes verstanden zu werden.
Ich hatte ein wundervolles Jahr, wollte am Ende zwar unbedingt nach Hause, aber wollte trotzdem gar nicht mehr weg aus Argentinien! Auch jetzt habe ich noch Kontakt zu meiner Gastfamilie und meinen Freunden dort und hoffe, dass ich es möglichst bald schaffe sie zu besuchen! Ich würde jedem, der es sich zutraut ein Jahr ohne seine deutsche Familie und seine Freunde zu verbringen, raten ein Auslandsjahr zu machen. Argentinien kann ich nur empfehlen, da die Menschen es einem dort unheimlich einfach machen sich einzuleben. Schon nach den ersten paar Wochen habe ich mich dort Zuhause gefühlt und werde dort auch immer ein zweites Zuhause haben.